Radsport und Gesundheit
|
Radfahren und Radsport |
|
Ein Dehnprogramm im Anschluss an die Belastung trägt außerdem dazu bei, Schmerzen der Rücken-, Schulter- und Nackenmuskulatur, die nach längeren Touren durch Verspannungen und Verkürzungen der Muskeln durch ständiges Vorbeugen des Oberkörpers über den Lenker auftreten können, zu vermeiden. Kräftige Bauch- und Rückenmuskeln üben eine entsprechende Haltefunktion aus und beugen Beschwerden des Bewegungsapparates, v.a. der Wirbelsäule, vor. In seltenen Fällen werden Schmerzen durch Überbelastungen und Entzündungen an Hand-, Knie- und Fußgelenken ausgelöst. Ernste Verletzungen am Kopf und Schürfwunden treten meist nach Stürzen auf.Um diesen Risiken vorzubeugen und Sportschäden sowie Verletzungsrisiken zu minimieren, sollte unbedingt ein strukturiertes und individuell abgestimmtes Trainingsprogramm eingehalten werden. |
|
Grundsätzlich sollten Sie das ganze Jahr über
regelmäßig Fahrrad fahren. Reines "Wochenendfahren" ist nicht sinnvoll
und eher schädlich, da sich weder Gelenke noch das Herz-Kreislauf-System
langsam und kontinuierlich auf die Belastung einstellen können. Sie
sollten mindestens zwei bis dreimal pro Woche aufs Rad steigen und nach
einer circa fünfminütigen Aufwärmphase (langsames Radeln) ein zügiges,
gleichmäßiges Tempo anschlagen. Verringern Sie das Tempo bei
Ermüdungsanzeichen. Eine Trainingseinheit endet mit einer Abwärmphase
bei reduziertem Tempo. Vor allem bei längeren Touren sind aktive Pausen
mit Lockerungs- und Dehnübungen angezeigt. Quelle aus/von: |